Der kostenlose Strom-Tarifrechner
Stromverbrauch senken und sparen
Wer seine Energiekosten senken will, der sollte natürlich nicht nur auf die Tarife und die Strompreise achten, sondern vor allem auf seinen eigenen Stromverbrauch. Dieser ergibt sich natürlich aus der Summe der elektronischen Geräte, die im Haushalt im Einsatz sind, und auch aus dem persönlichen Verhalten was Beleuchtung, Wasser sparen und ähnliche Dinge angeht. Denn es nützt einem der billigste Stromtarif nicht besonders viel, wenn man trotzdem in einem Zwei-Personen-Haushalt durch unbedachtes Handeln und ineffiziente Geräte soviel Strom verbraucht wie sonst nur in einem Vier-Personen-Haushalt.
Grundsätzlich kann man als Zahlen festhalten, dass ein Single-Haushalt in etwa um die 1.800 Kilowattstunden Strom im Jahr verbraucht, ein Zwei-Personen-Haushalt dagegen so um die 2.500 Kilowattstunden. Vier Personen werden im Durchschnitt mit rund 4.000 kwh beziffert, und ein Sechs-Personen-Haushalt kommt laut Statistiken auf circa 5.600 kWh. Das sind natürlich nur Richtwerte, aber sie lassen einen typischen Durchschnitt erkennen, an dem sich jeder Haushalt orientieren kann. Wenn nun in einem bestimmten Haushalt wesentlich mehr Strom verbraucht wird, als durchschnittlich angenommen, dann sollte man in jedem Fall seine Gewohnheiten mal unter die Lupe nehmen.
Denn es ist nicht nur so, dass alle Stromanbieter ihre Tarife nach den unterschiedliche Verbrauchszahlen gestaffelt haben, und man so im Zweifelsfall auch noch mehr zahlt, als andere Haushalten mit derselben Größe, man schadet auf diese Weise auch der Umwelt und dem Klima. Man mag von dem Klimapaket in Deutschland und von der deutschen Bundeskanzlerin halten was man will, aber sie hat recht, wenn sie die Verbraucher zum Energiesparen für den Klimaschutz ermahnt. Denn Energiesparen senkt nicht nur die Kosten und erfreut somit den Geldbeutel, sondern es ist auch gut für die Umwelt und schont das Klima.
Den Stromverbrauch senken kann man auf verschiedene Art und Weise. Dazu gehört vor allem, dass man sich der Stromfresser im eigenen Haushalt bewusst wird, und diese konsequent durch Geräte mit einer hohen Energieeffizienz ersetzt. Das mag zwar in dem Moment in hohe Anschaffungskosten ausarten, doch holt man diese längerfristig gesehen mit den Einsparungen bei den Energiekosten innerhalb einiger Monate locker wieder rein. Denn die Strompreise werden erneut ansteigen, und wer nicht bald auf energiesparende Geräte umsteigt, wird dann beim Betrachten der Rechnungen erneut schlucken müssen. Man findet die Stromfresser im Haushalt auf einfache Art und Weise heraus. Man kann sich natürlich alle Bedienungsanleitungen mal zur Brust nehmen und schauen, welcher Verbrauch dort ausgewiesen ist, wesentlich sicherer ist es jedoch, wenn man sich ein entsprechendes Gerät bei der Verbraucherzentrale ausleiht, oder im Fachhandel erwirbt. Diese Geräte, die den Stromverbrauch gezielt messen können, kosten im Fachhandel nicht wirklich viel, bieten aber einen hundertprozentigen Überblick über alle im Haushalt befindlichen Geräte.
Vor allem die großen Geräte, die einen hohen Prozentsatz im häuslichen Stromverbrauch ausmachen, wie Kühlschrank, Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner, sollten in jedem Fall eine Energieeffizienz von A, A+ oder A++ aufweisen. Hat man ältere Geräte im Haus, sollte man diese wirklich beizeiten ersetzen, da sich auf diese Weise sichtbare Einsparungen auf der Stromrechnung ergeben. Ebenso sollte man bei der Beleuchtung konsequent Energiesparlampen einsetzen. Sicher sind sie in der Anschaffung etwas teurer als normale Glühbirnen, dafür halten sie aber wesentlich länger und verbrauchen nur ein Drittel der Energie. Es gibt sie mittlerweile von diversen Herstellern in allen Formen und Größe, so dass es auch keine ästhetischen Gründe mehr geben kann, darauf zu verzichten. Und es kommt ja noch hinzu, dass ab dem Jahre 2009 die normalen Glühbirnen sowieso Schritt für Schritt abgeschafft werden sollen, von daher kann man dann auch gleich zu den neuen Energiesparern wechseln.