Was ist ein Strompreisrechner?

Lohnt sich ein Stromanbieter Wechsel?

Was ist Ökostrom?

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n-tv.de:
"Strom bis zu 13
Prozent teurer."
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Zeit.de:
"Ministerium befürchtet
massiven Gaspreis-Anstieg."
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süddeutsche.de:
"Maßnahmen gegen langsames DSL."
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Der kostenlose Strom-Tarifrechner

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(09/2008) mit "Gut" bewertet, die
Servicequalität erhielt vom
TÜV Saarland die Beurteilung sehr gut.




Die Strompreisentwicklung

Wenn man die Daten von 1998, sprich Strompreise und Tarife zur Zeit der Strommarktliberalisierung, mit heutigen Strompreisen vergleicht, ergibt sich eine große Diskrepanz. Man kann nun, 10 Jahre später, fast von einer Preisverdopplung sprechen. 2008 ergibt sich bei durchschnittlichem Verbrauch (4000 kWh) eine Mehrbelastung von 373 Euro, im Vergleich zu 1998 ist das eine Preissteigerung von 72 %.

Damit hat Deutschland die höchsten Strompreise der EU, woran auch die - aus diesem Grund 2006 ins Leben gerufene - Regulierungsbehörde für Elektrizität bisher nicht viel geändert hat. Das im letzten November verabschiedete Gesetz zur Bekämpfung von Preismissbrauch soll den Verbraucher nun aber vor einer willkürlichen Tariffestlegung schützen, auch angesichts der im letzten Jahr angekündigten Preiserhöhungen.
Diese belaufen sich im Januar 2008 im Vergleich zum Vorjahr auf 6,6 %. Es gibt hierfür vielfältige Begründungen seitens der Versorger, wie zum Beispiel die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Die Begründung ist jedoch auch im Wegfallen der Genehmigungspflicht für Stromtarife im Juni 2007 zu suchen. Die massivsten Erhöhungen sind ab dieser Zeit verzeichnet worden.

Bis zur Jahresmitte 2007 wechselten 47 % aller Haushalte entweder ihren Anbieter oder aber vereinbarten Sonderverträge. Diese sind meistens billiger als der Grundversorgungstarif, da sie an bestimmte Konditionen, wie zum Beispiel eine Mindestabnahme geknüpft sind. Im Vergleich zu 2006 ist also ein Anstieg der Wechselfreudigkeit der Deutschen um 16 % zu verzeichnen (Ende 2006: 31 %).
Der Grund hierfür ist wohl in dem Strompreisanstieg im letzten Juli und August zu suchen.

Außerdem würden die Kunden mit immer vielfältigeren Angeboten der inzwischen 1200 Energieanbieter zum Wechsel angereizt, so BDEW-Hauptgeschäftsführer Wolf Pluge. Das allgemein wachsende Umweltbewusstsein beeinflusse zudem die Suche nach günstigen Ökostrom –und Erdgasangeboten. Verbraucherschützer und insbesondere der Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) rieten Mitte letzten Jahres zu einem Wechsel des Anbieters um dem Anstieg der Preise entgegenzugehen. Mit diesem Rat haben sie nicht ganz unrecht. Ganz abgesehen von der Geldersparnis kann man nämlich, sollte man zu einem von den vier großen Unternehmen unabhängigen Anbieter wechseln, den Wettbewerb weiter ankurbeln und Druck auf die Energieriesen ausüben.

In der Tat sind mit einem Wechsel zum günstigeren Anbieter sehr viele Vorteile verbunden – und keine Nachteile. Laut einer Untersuchung der gültigen Strompreise seit dem 1. Januar 2007 sind 51 %ige Preisunterschiede zwischen den Grundversorgungs -und Sondertarifen der 870 untersuchten Anbieter verzeichnet worden. In der Grundversorgung sind die Preise in den letzten 12 Monaten um 6,6 Prozent, in den Sondertarifen um 4,9 Prozent gestiegen. Ein Musterhaushalt kann somit Einsparungen zwischen 176 und 216 Euro erreichen, je nachdem, in welchem Tarif er sich zu dem Zeitpunkt befindet.

Der Wechsel des Anbieters ist also durchaus eine Option, die zu einer größeren Ersparnis pro Jahr führt. Zudem machen die hohen Strompreise und die dem entgegenstehende Vielfalt an Angeboten die Entscheidung zum Wechsel leicht. Der Vorgang an sich ist unkompliziert und vor allem auch ungefährlich. Es besteht nämlich zu keinem Punkt des Wechsels die Gefahr nicht mit Elektrizität versorgt zu werden. Der Grundversorger ist gesetzlich zur Belieferung mit Strom verpflichtet, der Anbieterwechsel passiert also vollkommen unmerklich. Gehen Sie daher getrost zur Kundenberatung der einzelnen Anbieter oder nutzen Sie einen der Stromrechner, die im Internet mittlerweile massenhaft zu finden sind. Wenn Sie den für sich richtigen Tarif gefunden haben und sich dann mit dem neuen Versorger in Verbindung setzen, wird dieser für Sie den alten Vertrag kündigen und alles weitere in die Wege leiten.