Was ist ein Strompreisrechner?

Lohnt sich ein Stromanbieter Wechsel?

Was ist Ökostrom?

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n-tv.de:
"Strom bis zu 13
Prozent teurer."
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Zeit.de:
"Ministerium befürchtet
massiven Gaspreis-Anstieg."
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süddeutsche.de:
"Maßnahmen gegen langsames DSL."
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Der kostenlose Strom-Tarifrechner

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Der Stromrechner unseres Partners
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(09/2008) mit "Gut" bewertet, die
Servicequalität erhielt vom
TÜV Saarland die Beurteilung sehr gut.




Stromanbieter vergleichen

Gut die Hälfte der 40 Millionen Haushalte in Deutschland wechselte bis Ende 2007 ihren Stromanbieter oder ihren Tarif. Dass sich das lohnt, zeigt sich auch durch die Geschichte der liberalen Stromwirtschaft in Deutschland.

Als im Jahre 1998 der Strommarkt liberalisiert wurde, hatte das positive Auswirkungen auf die Preise für den Endverbraucher. Jedenfalls zunächst. Da die einzelnen Versorgungsunternehmen vor 1998 größtenteils im Besitz von Städten und Gemeinden waren, hatten diese quasi auch das Hoheitsrecht in ihrem jeweiligen Gebiet. Demarkationsverträge zwischen den einzelnen Anbietern legten fest, dass diese keine Kunden im Gebiet des jeweils anderen beliefern würden. So hatte der Verbraucher keine Auswahl, was den Anbieter anging und  musste sich mit den Angeboten des Versorgers seiner Region begnügen. Nach der Liberalisierung schlossen sich circa 80 größere Unternehmen zusammen und 500 kleinere Unternehmen schlossen strategische Allianzen.

Durch die nun plötzlich vorhandene Konkurrenz wurden die Preise heruntergedrückt und es kristallisierten sich zunächst acht große Unternehmen heraus: Preussen Elektra, Bewag, Bayernwerke, VEW, HEW, Laubag und VEAG. Diese schlossen sich kurze Zeit später untereinander zu den heute bekannten vier großen Anbietern zusammen: E.on, EnBW, Vattenfall und RWE. Diese Unternehmen besitzen rund 90 Prozent der deutschen Kraftwerke und halten Anteile an einem Großteil der Stadtwerke und kommunalen Energieversorger. Man spricht in einem solchen Fall von einem Oligopol oder oligopol-ähnlichem Zustand, also von einem Zustand, in dem wenige Betriebe den Markt dominieren. Wie bei einem Monopol wirkt sich diese Marktkonstellation ungünstig auf den freien Wettbewerb aus.

Der anfängliche Preisnachlass, bei dem für einen Privatkunden Einsparungen von bis zu 20 % erreicht werden konnten, war nicht von langer Dauer. Seit dem Jahr 2001 ist eine signifikante Erhöhung der Strompreise zu verzeichnen, ausgelöst durch den Anstieg der Preise für Kohle und Erdgas, sowie den Anstieg der Stromsteuer, das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung. Zudem spielt das sogenannte Netznutzungsentgelt, also die von den Netzbetreibern erhobenen Preise für die Durchleitung von Energie durch ihre Netze, eine Rolle bei der Preisbildung. Sie machen etwa ein Drittel des Strompreises aus.
Nach fünf Jahren war so bereits erneut ein Preisniveau erreicht, wie es schon vor der Liberalisierung des Marktes vorhanden war.

Man muss also leider feststellen, dass sich die Preise für Strom seit 1998 bis heute so gut wie verdoppelt haben. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden jährlich, was in etwa einem Drei-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus entspricht, haben wir heute eine Preissteigerung von 78 Prozent zu verzeichnen.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Einerseits verbrauchen nicht nur wir Deutschen, sondern alle Europäer zuviel Energie, und die Nachfrage bestimmt nunmal das Angebot, und zweitens werden Beschaffungskosten für Strom teurer. Es muss in alte Netze investiert werden, damit diese ausgebaut werden können um weiterhin zuverlässige Arbeit leisten zu können, neue Kraftwerke müssen gebaut werden und alte Kraftwerke gewartet werden, damit der hohe Verbrauch gedeckt werden kann. Und nicht zuletzt kommt natürlich noch der in Deutschland geplante Atomausstieg dazu, der ein Umdenken erfordert, was nützlich und sinnvoll ist, aber eben auch Geld kostet.