Der kostenlose Strom-Tarifrechner
Strom sparen und Geld sparen
Strom sparen ist sehr wichtig, das sieht nicht nur unsere derzeitige Bundeskanzlerin so. Heutzutage, wo jeder wesentlich mehr Strom verbraucht als noch vor 50 Jahren, ist ein bewusster Umgang mit den Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, nicht nur wichtig für die Umwelt und das Klima, sondern auch für unseren Geldbeutel. Die Zukunft sollte man natürlich auch nicht außer acht lassen, denn für kommende Generationen müssen in jedem Fall Lösungen geschaffen werden, die dem explodierenden Energiehunger Rechnung tragen. Dieser immer mehr ansteigende Verbrauch gründet sich jedoch nicht nur auf die Mehrzahl an technischen und elektronischen Geräten, die einem heutzutage zur Verfügung stehen, sondern auch auf einen sorglosen Umgang mit Strom und Stromfressern. Den meisten Verbrauchern war es bislang ziemlich egal, ob die Waschmaschine schon ein bisschen älter war, oder ob der Fernseher den ganzen langen Arbeitstag zuhause auf Stand By stand oder nicht.
Die Preiserhöhungen haben jedoch dafür gesorgt, dass es auch den letzten Energieverschwendern in Deutschland klar geworden sein sollte, dass es so nicht weitergehen kann. Doch wie spare ich richtig und effizient Energie? Natürlich soll man nicht auf Komfort im eigenen Haushalt, der ja immerhin den Lebensmittelpunkt bildet, verzichten. Doch genau das ist eben mit effektivem Energiesparen gemeint, dass man nicht nur darauf achtet, dass die Rechnung möglichst weit nach unten geht, sondern dass man trotzdem in jedem Fall auf nichts verzichten muss. Einige Verbraucherinitiativen hatten im Frühjahr zu einem Energiesparwettbewerb aufgerufen, der genau das zum Ziel hatte, und wo am Ende der Gewinner seinen gesamten Jahresverbrauch bezahlt bekommt. Solche Anreize sind gut und richtig, damit es auch ins Bewusstsein der Verbraucher eindringt, dass man hier wirklich an mehreren Stellen ansetzen kann, und auf diese Weise wirklich bares Geld sparen kann.
Strom sparen fängt nicht nur bei den Geräten an, sondern auch beim eigenen Verhalten. Wer jedesmal wenn er abends zu Hause ist, in allen Räumen Festbeleuchtung anmacht, und das am Besten noch mit herkömmlichen Glühbirnen, der braucht sich über eine hohe Stromrechnung nicht zu wundern. Deshalb gilt, überall wo man sich nicht direkt aufhält, Licht aus. Und nicht zu vergessen, für jede Art von Fassung oder Lampen gibt es heutzutage eine Energiesparlampe, die mit einem Drittel des Verbrauchs für energieeffiziente Beleuchtung sorgt.
Auch beim Heizen genügt ein Handgriff. In der Regel reichen bei einer Elektroheizung 19 bis 20 Grad im Winter aus, um sich wohl zu fühlen. Und allein eine Reduzierung um ein bis zwei Grad reichen schon aus, um rund 30 Euro im Jahr an Energiekosten einsparen zu können. Zum Thema Heizen gehört natürlich auch das richtige Lüften. Fenster auf Kipp bieten gefühlsmäßig zwar den Eindruck von ständig frischer Luft und Luftzirkulation, Tatsache ist jedoch, dass dieser schmale Spalt bei einem normal großen Raum gar nicht ausreicht um für eine vernünftige Lüftung zu sorgen. Abgesehen davon, dass die Heizung sich oft unter den Fenstern befindet und somit die ganze Zeit gegen den kalten Lufthauch anheizt. Stoßlüften ist also angesagt, sprich etwa fünf, max. zehn Minuten die Fenster weit aufreißen, und sie dann erstmal geschlossen halten.
Auch beim Waschen gilt, mehr Wäsche und weniger Waschpulver. Zuviele Tenside belasten die Umwelt, und heutzutage haben die meisten Waschmittel so eine gute Wirkung, dass man auch ruhig in geringen Mengen dosieren kann. Falls mal doch nur eine halbe Maschine gewaschen werden muss, dann gibt es bei allen modernen Geräten diese Auswahlmöglichkeit, so dass dann auch nur Wasser für eine halbe Maschine verbraucht wird.