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Was ist ein Strompreisrechner?

Lohnt sich ein Stromanbieter Wechsel?

Was ist Ökostrom?

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n-tv.de:
"Strom bis zu 13
Prozent teurer."
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Zeit.de:
"Ministerium befürchtet
massiven Gaspreis-Anstieg."
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süddeutsche.de:
"Maßnahmen gegen langsames DSL."
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Günstiger Ökostrom

Immer mehr deutsche Verbraucher wechseln ihren Stromanbieter. Das ist gut und richtig, schließlich sollte heutzutage bei der freien Auswahl kein Verbraucher mehr für seinen Strom zahlen als wirklich nötig. Von denen, die wechseln, entscheiden sich auch immer mehr für ein Ökostromprodukt, was nicht nur genauso günstig sein kann, wie Strom aus einem herkömmlichen Mix, sondern außerdem noch hilft, das Klima zu schützen. Sogar die Bundeskanzlerin hat zum effektiven Energiesparen aufgerufen, um damit die Umwelt zu entlasten. Und das ist gut, denn wir haben in Deutschland zwar eines der besten Klimaschutzprogramme weltweit, dennoch ist es immer noch nicht ausgereift, und um das Kyoto-Protokoll tatsächlich einhalten und realisieren zu können, muss in den nächsten Jahren noch einiges passieren.

Neben dem effektiven Einsparen von Energie spielt aber auch der genannte Ökostrom eine große Rolle. Ökostrom, der auch als grüner Strom bekannt ist, wird ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen. Das kann auf verschiedenen Wegen geschehen, so gibt es einmal die Wasserkraft, die prozentual gesehen global am meisten verbreitet ist und den größten Ökostromanteil weltweit darstellt.

Eine andere Möglichkeit, welche vor allem in Deutschland und in den USA praktiziert wird, sind Windkraftanlagen. Mit dieser Methode wird, wie bei Wasserkraftwerken auch, die kinetische Energie des Windes mithilfe von mechanischer Umwandlung in Strom verwandelt. Vor allem im Flachland an den Meeresküsten, wo statistisch gesehen viel Wind zu erwarten ist, lohnt sich der Bau solcher Anlagen. Offshore, dass heißt auf dem Meer, werden zur Zeit richtig große Windkraftanlagen mit hohen Kapazitäten errichtet, die den Strom mittels dicker Unterwasserkabel letztendlich in das Landnetz einspeisen. In Deutschland ist es allerdings so, dass so gut wie alle Standorte, wo sich Windkraftanlagen lohnen, mittlerweile auch bebaut sind, und das es immer schwieriger wird, lohnende Gebiete zu erschließen, was das Wachstum der Branche mittlerweile ziemlich gehemmt hat. Deshalb weicht man jetzt auch auf das offene Meer aus, was zwar statistisch gesehen hohe Windraten liefert, jedoch umweltgerechte Maßnahmen beim Bau und der Erhaltung fordert.

Zusätzlich gibt es noch die Solarenergie. Diese stellt prozentual gesehen bundesweit nur einen relativ geringen Teil am Ökostrommix, aber sie bietet eine ideale Möglichkeit, mittels dezentraler Anlagen kleinere Gebiete in Kombination mit einer anderen Ökostromanlage autark zu versorgen. Das klassische Beispiel für ein Einfamilienhaus ist die Kombination von einer solarthermischen Anlage gekoppelt mit Holzpellets oder einer Wärmepumpe. Beides ist ökologisch und regenerativ, Holz als nachwachsender Rohstoff und Erdwärme als erneuerbare Energie, so dass auf diese Weise auch in sonnenarmen Zeiten für Strom und warmes Wasser gesorgt ist.

Damit sind wir auch schon bei der nächsten Art von regenerativer Energie, und zwar bei der Erdwärme. Diese kann an bestimmten Standorten sehr gut genutzt werden, an anderen weniger. Es handelt sich dabei um die Wärme, die von der Erde selbst abgestrahlt wird, und die sowohl zum Heizen, als auch zur Warmwasserbereitung genutzt werden kann.

Biogas und Biorohstoffe gehören auch zu den nachwachsenden Rohstoffen, die aber vermehrt in richtigen Kraftwerken, meisten mit der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden. Diese kleinen Kraftwerke sind ideal für eine dezentrale Versorgung kleinerer Gebiete und werden bereits in manchen Teilen Deutschlands auch schon sehr effektiv in diesem Sinne eingesetzt.
Ökostromanbieter gibt es mittlerweile einige, zumindest haben auch gängige Stromanbieter und Stadtwerke ein Ökostromprodukt im Programm. Man sollte nur darauf achten, dass das Produkt zu 100 Prozent aus Ökostrom besteht und zertifiziert ist.