Tarifvergleiche.net - Vergleichen Sie hier die Strompreise, Gaspreise und DSl Preise und wechseln Sie noch heute

Was ist ein Strompreisrechner?

Lohnt sich ein Stromanbieter Wechsel?

Was ist Ökostrom?

mehr..

n-tv.de:
"Strom bis zu 13
Prozent teurer."
...mehr


Zeit.de:
"Ministerium befürchtet
massiven Gaspreis-Anstieg."
...mehr


süddeutsche.de:
"Maßnahmen gegen langsames DSL."
...mehr

Der kostenlose Strom-Tarifrechner

Die günstigen Tarife für Ihre Region finden und bis zu 300 Euro sparen!
PLZ:
Verbrauch:
erweiterte Dateneingabe öffnen



Der Nachtstrom

Eine weitere Möglichkeit, sowohl Strom als auch bares Geld einzusparen, ist Nachstrom. Damit ist die Stromerzeugung zum Schwachlasttarif gemeint, die bei den meisten Stromproduzenten in den Nachtstunden geschieht. Wer also eine Nachtspeicherheizung einbauen lassen will, braucht aber auch einen zweiten Stromzähler, beziehungsweisen einen, der beide Tarife zählen kann. Denn schließlich kostet der Strom im Schwachlasttarif schon einiges weniger als tagsüber oder zu Spitzenzeiten.

Die Frage ist nur, ob es sich heutzutage überhaupt noch lohnt, denn die Zeiten, wo alle begeistert von diesem Prinzip waren, sind mittlerweile auch vorbei. In den 90er Jahren beispielsweise musste man für eine Kilowattstunde Nachtstrom noch zwischen drei und vier Cent zahlen. Heute jedoch schlägt eine Kilowattstunde in der Nacht auch schon mit 11 bis 15 Cent zu Buche, was eine deutliche Erhöhung darstellt, und fast schon an die regulären Tarife heranreicht. Bisher gab es zusätzlich noch eine 60prozentige Ermäßigung für Nachtstromanlagen, doch seit dem Jahre 2007 fällt diese bei alten Anlagen mittlerweile auch weg. Diese sind definiert dadurch, dass sie vor dem 1. April 1999 sowohl konstruiert, als auch eingebaut wurde.

Heutzutage unterscheidet man in der Regel nicht mehr zwischen Tag- und Nachtstrom. Das liegt unter anderem daran, dass mittlerweile fast genauso viel Strom nachts verbraucht wird, wie auch am Tage. Deshalb kann man nur noch begrenzt Nachtstromtarife in Anspruch nehmen, meistens bei ortsansässigen, kleinen Regionalanbietern.
Hinzu kommt, dass auch die Nachtstromkunden in der letzten Zeit Preissteigerungen von bis zu 70 Prozent zu schlucken hatten. Auch das Tarifwechseln erweist sich in diesem Segment als schwierig, da man den Tagstromtarif und den Nachtsstromtarif nicht gesondert wechseln kann, sondern in jedem Fall komplett den Tarif wechseln muss. Doch ein Wechsel in einen Tagstromtarif kann sehr kostspielig sein, denn wenn man trotz allem eine Nachtspeicherheizung hat, die versorgt werden muss, dann muss man mit dem teureren Strom diese Heizung einspeisen. Mit einer Nachtspeicherheizung verbraucht eine vierköpfige Familie im Durchschnitt nochmal 1.000 Kilowattstunden mehr, so dass sich dieser Wechsel in jedem Fall negativ auf die jährliche Stromrechnung auswirken wird.

Somit ist klar, dass es sich beim früher vielgelobten Nachtstrom heute nicht mehr unbedingt um einen Billigtarif handelt. Deshalb sollte man ernsthaft darüber nachdenken, sein Heizungssystem zu wechseln. Die Anschaffungskosten sind natürlich erstmal hoch, dafür kann man sich hinterher einen billigen Stromanbieter suchen und somit würden sich die Kosten innerhalb eines Jahres auch wieder amortisieren. Wer zur Miete wohnt, kann trotzdem seinen Vermieter mal auf diese Möglichkeit ansprechen, schließlich würde dieser auch davon profitieren.