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Worauf achten beim Kauf von Elektrogeräten?
Kühlschrank und Gefriertruhe, Elektroherd, Spül- und Waschmaschine sind in einem modernen Haushalt unentbehrlich. Diese Haushaltsgeräte nehmen dem Verbraucher viel Arbeit ab und ersparen ihm so wertvolle Zeit. Der Preis für diesen Komfort sind die Anschaffungskosten sowie der Stromverbrauch der Elektrogeräte. Um hier zu sparen, sollten Verbraucher wissen, worauf beim Kauf von Elektrogeräten zu achten ist.
Denn die Unterschiede zwischen einzelnen Modellen der Haushaltsgeräte sind gewaltig. Und das, sowohl was den Anschaffungspreis anbelangt als auch die Energieeffizienz. Als Strom noch billig war, scherte sich niemand darum, wie viel Strom beispielsweise der Kühlschrank verbrauchte, um eine bestimmte Leistung erbringen zu können. Doch das sieht längst anders aus. Und so hat die EU-Regierung bereits Anfang der 1990er Jahre die Energieeffizienzklassen eingeführt, anhand derer der Käufer von Kühlschrank, Waschmaschine und Co. den Stromverbrauch der Geräte schon vor dem Erhalt der nächsten Stromrechnung einschätzen kann.
Achtung auf die Energieeffizienzklasse!
Im gesamten EU-Raum müssen alle zum Verkauf angebotenen Haushaltsgeräte entsprechend gekennzeichnet sein. Kennzeichnungspflichtig sind Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner, Gefriertruhen und Kühlschränke, Elektroherde und -backöfen, Klimaanlagen für Innenräume sowie Lampen. Da die Einsparmöglichkeiten bei energieeffizienten Geräten hoch sind, sollten Verbraucher sämtliche Haushaltsgeräte wie zum Beispiel Kühlschränke mit niedrigem Energieverbrauch kaufen. Um die richtigen Geräte zu finden, sollte man die Energieeffizienzklassen kennen. Als diese im Jahr 1994 eingeführt wurden, kategorisierte man die unterschiedlich viel Strom fressenden Geräte mit Hilfe der Buchstaben A bis G, wovon A als die höchste Energieeffizienzklasse dem Verbraucher ein stromsparendes Haushaltsgerät versprach und sich in der niedrigsten Kategorie "G" vorsintflutliche Stromfresser fanden.
Kühlschränke mit niedrigem Energieverbrauch kaufen
Doch mittlerweile wurde das System mehrfach umstrukturiert, für die höchste Energieeffizienzklasse A mehrere Unterkategorien geschaffen und alle niedrigeren Kategorien von B an abwärts verboten. So gibt es heute für Kunden, die Kühlschränke mit niedrigem Energieverbrauch kaufen wollen, sowohl Geräte der Kategorie A, A+, A++ und seit 2011 auch A+++. Wer Strom sparen will, sollte auf jeden Fall einen Kühlschrank der Kategorien A+++ oder zumindest A++ wählen. Denn alle anderen darunter liegenden Klassen werden modernen Umweltstandards eigentlich nicht mehr gerecht. Geräte dieser Klassen A+ an abwärts eignen sich allenfalls als Reservegeräte. Die Unterschiede zwischen den Geräten der KlasseA sind entsprechend groß. So verbraucht beispielsweise ein Kühlschrank der niedrigsten Unterkategorie der Energieeffizienzklasse A doppelt so viel Strom wie ein Gerät der Klasse A++. Der höhere Anschaffungspreis eines Geräts der höchsten Energieeffizienzklasse rechnet sich meistens schon nach nur ein oder zwei Jahren. Denn die Unterschiede im Stromverbrauch sind so groß, dass der Besitzer eines neuen Kühlschranks der energiesparendsten Klasse A+++ den höheren Kaufpreis schon bald durch die niedrigere Stromrechnung ausgeglichen hat.