Der kostenlose Strom-Tarifrechner
Sparen mit Billigstrom
Angesichts der drastischen Preiserhöhungen im Energiebereich gibt es immer mehr Verbraucher, die sich nach einem Tarif- oder Anbieterwechsel erkundigen. Im Jahr 2007 haben bereits über eine Million Kunden ihren Stromanbieter gewechselt, in diesem Jahr werden es sicherlich erneut so viele, wenn nicht sogar noch mehr Verbraucher tun. Beim Produkt Strom gibt es ja auch glücklicherweise keinerlei Qualitätsunterschiede, so dass es im Grunde egal ist, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne, wieviel man für das Produkt letztendlich zahlt.
Mittlerweile drängen immer mehr Stromanbieter auf den Markt, die Billigstrom anbieten. Dabei handelt es sich in der Regel um Händler, die den Strom zu Großhandelspreisen billig an der internationalen Strombörse einkaufen und zu dementsprechend günstigen Konditionen dem Endkunden anbieten können. Das liegt nicht etwa daran, dass diese Billigstromanbieter etwa eine kleinere Gewinnmarge haben, sondern dass sie weniger Kosten zu decken haben, denn sie sind ja keine Stromproduzenten, die die Kosten für die Anlage und das Personal mit abdecken müssen.
An der internationalen Strombörse wird der Strom je nach Angebot und Nachfrage gehandelt, und die Preise schwanken je nach Unter- oder Überproduktion. Wenn man nun einen günstigen Moment abpasst, dann kann man durchaus große Mengen an Strom zu günstigen Konditionen bekommen. Sowas kann unter Umständen beispielsweise in den Nachtstunden oder im Sommer bei viel Wind der Fall sein, wenn Windkraftanlagen an der See viel Strom produzieren, der aber nicht verbraucht wird. Da es aber für die Betreiber von Kraftwerken wesentlich kostenintensiver ist, die gesamte Leistung der Anlage hoch- oder runterzufahren, wird der Strom eben zu günstigen Preisen verschleudert. Seit einigen Monaten sind nun auch negative Preise an der Börse erlaubt, dass bedeutet, dass unter bestimmten Umständen der Produzent dem Abnehmer sogar noch Geld zahlt, damit der Strom überhaupt abgenommen wird.
Billigstrom ist somit ein ehrbares Produkt, welches keinesfalls diese leicht negative Konnotation verdient, die mit dem Wort „billig“ von vielen assoziiert wird. Es handelt sich dabei einfach um richtig günstigen Strom, der deshalb eben nicht schlechter ist, als „normaler“ Strom. Im Gegenteil, mit einem Billigstromanbieter lässt sich über das gesamte Jahr gerechnet richtig viel Geld einsparen.
Was man aber bedenken sollte, sind laut Verbraucherschützern Vorauszahlungen, die ein komplettes Jahr betreffen. Diese Methode wird von manchen Billigstromanbietern praktiziert, da sie nur auf diese Weise zu Großhandelspreisen an der Börse handeln und Strom in großen Mengen einkaufen können. Aber man kann sich eben leider auch verspekulieren. Bequem ist natürlich, dass man auf diese Weise das ganze Jahr über ausgesorgt hat. Trotzdem sollte man sich in jedem Fall vor Abschluss eines solchen Angebots über den Anbieter kundig machen, sprich wie lange er schon am Markt ist, vielleicht mal bei der Verbraucherzentrale Erkundigungen einziehen, und so weiter.
Wenn aber Billigstrom von seriösen Anbietern mit monatlichen Abschlagszahlungen und am Besten noch mit Preisgarantie angeboten wird, dann besteht kein Grund, hier nicht zuzuschlagen, im Gegenteil.